Sonntag den 17.2.2019 um 19.00 Uhr

Bahnhofstraße 11 in Wilstedt

Eintritt: 15 Euro    Schüler/Studenten: 10 Euro     Kinder bis 14 Jahre frei

Inspiriert  von  der  Klangwelt  indonesischer  Gamelan  Orchester  hat  Andreas Tschopp  ein  Ensemble hochkarätiger  Improvisatoren und Klangästheten um sich geschart. Diese befreit er von den Fesseln der wohltemperierten  Stimmung  und  schickt sie auf  eine  Erkundungsreise  durch die erhabene  Schönheit metallener Schwebungen und hypnotischer Ostinati.

Im  Geiste  ist  Bubaran  ein Jazzquintett. Doch  schon die Besetzung - drei Blechbläser,  ein Gitarrist, ein Schlagzeuger - verdeutlicht,  dass  damit  nicht  der  Klang  des  Great  American  Songbooks gemeint ist, sondern vielmehr die Spielhaltung, der Erfinder- und Entdeckergeist des Jazz.

Bubaran  ist ein  Jazzquintett. Aber Bubaran ist auch ein Taschen - Kammerorchester, ein Fernrohr in die Klangwelt indonesischer  Tempelanlagen, ein Sänger archaischer  Arien, ein Volksfest auf dem Dorfplatz.

Aus den CD Linernotes von Matthew Welch:

Die  Musik   von   Bubaran  ist  global  angelegt,   gleichzeitig  dient  die   Verschmelzung   verschiedener musikalischer  Traditionen aber der sehr persönlichen Vision des Posaunisten Andreas Tschopp, Leader und Komponist der Band.

Die Instrumentierung und Orchestrierung, welche   Tschopp  wählt, ruft kontinuerlich Erinnerungen an die Texturen indonesischer  Musik wach.  So erinnert die  Hinzunahme einer  zweiten Posaune,  gespielt von Bernhard Bamert,  an den häufigen  Gebrauch  von Instrumentenpaaren in der  Balinesischen Musik.  Die Trompete, gespielt von Matthias Spillmann,  erweitert das Klangspektrum der   Blechinstrumente ins hohe Register und nimmt Bezug auf die höher gestimmten bronzenen Perkussionsinstrumente, welche in einem typischen Gamelan  Ensemble tiefer gestimmte Instrumente der selben  Art ergänzen. Der  Gitarrist Ronny Graupe verwendet bemerkenswerte Effekte, welche  ihm helfen sehr unterschiedliche musikalische Rollen einzunehmen. So leistet er mit Jazz-Akkorden harmonische  Unterstützung, beschwört  die strukturelle und melodische Dichte  von Javanesischen  Zithern herauf oder erzeugt   kreative perkussive Geräusche. Das vielseitige  und  bewegliche  Schlagzeugspiel  von  Julian  Sartorius  komplettiert  ein  perfektes Ensemble, welches ganz unterschiedliche Gestalt annehmen kann.

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